Portrait meines Anglo Arabers Najano

 

Name:               Najano 

Rasse:               Anglo Arabisches Vollblut

Geburtsjahr:      10.06.1997

Mutter:               Beauty AA, Anglo Arabisches Vollblut

Vater:                 Naheed ox, Arabisches Vollblut, Elitehengst mit                                                    ausgezeichneter HLP in der Vielseitigkeit,

                          auch für die Warmblut zugelassen

Najano zu beschreiben fällt mir nicht leicht, da er einen sehr facettenreichen Charakter hat, und damit viele Gesichter.

 

Als junges Pferd war er sehr ängstlich beim Anreiten. In seinen Flegeljahren wollte er sich nur bewegen. Ich hatte es wirklich nicht leicht, er war sehr guckig und manchmal musste ich ihn 1, 5 Stunden im Gelände galoppieren, damit er ansprechbar war. Doch das ist lange her und es glauben nur Menschen, die ihn schon lange kennen. Inzwischen ist er meistens sehr cool. Durch Jahre langes Training steht er sehr durchlässig an den Hilfen und ist für mich zum absoluten Verlasspferd geworden.

Er macht einen richtig guten Job und ist mir noch nie, auch wenn er Angst hatte durchgegangen.

 

Obwohl Najano für Distanzrennen gezüchtet wurde war er immer gerne unter dem Westernsattel unterwegs. Trail war die Disziplin, welche ihm am meisten Spass machte. Die Reininglektionen ritt ich immer langsam, da sein Körper absolut nicht dafür geschaffen worden ist, doch auch hier machte er immer gut mit.

 

Najano hat selten schlechte Laune. Regen und Wasser ist absolut nicht sein Element und wenn es sehr feucht ist, bekommt er gerne Rückenschmerzen. Er liebt Bananen über alles und nimmt immer sein Essen in Form eines Grashalmes mit, der ihm seitlich aus dem Maul hängt. Najano gehört zur Familie und ist der beste Kumpel, den es gibt.

 

Najano im Dezember 2013 mit Schiene und Hufkeil

 

Doch leider mussten wir zusammen einen schweren Weg gehen. Najano ereilte am 05.10.13 ein sehr schwerer Unfall auf der Weide, wo er sich beide (!) Hinterbeine brach. Rechts hinten das Griffelbein, das bemerkten wir auch erst 6 Wochen später. Nichts schlimmes. Der schlimme Bruch war links hinten das basale Gleichbein. Wir standen kurz vor dem Einschläfern und auch nach 3 Monate Boxruhe war keine Heilung in Sicht. Statt dessen baute er immer weiter ab, ihm fielen sogar wegen Lichtmangel die Haare aus. Ich wusste nicht weiter, also führte ich ihn, jeden Tag ein wenig weiter, angefangen mit 5 Minuten Gras. Nach 4 Monaten lief er bis zu 10 km Schritt. Danach ging er noch 4 Monate zusätzlich auf die Weide. Ein knappes Jahr nach dem Unfall fing ich ganz langsam wieder an zu reiten. Immer achtete ich auf jedes Zeichen, welches er mir gab, damit ich wusste wie ich ihn trainieren sollte. Und genau das funktionierte. Der Bruch ist verheilt, eine Röntgenaufnahme Ende 2014 bestätigte das.

 

Er ist nach dem Unfall nicht mehr ganz der Alte. Auch ist er inzwischen 20 Jahre alt und im Ganzen viel gesetzter. Ich trainiere ihn jetzt so, wie er und seine Tagesform es vorgeben. Ich achte auf viel Training im Gelände und viel Abwechslung, damit die Belastung nicht einseitig ist.

 

Wir können stolz sein, die aktuellen Bilder sprechen für sich, er ist top bemuskelt und erfreut sich aller bester Gesundheit! Auch ist er inzwischen (2017) wieder so fit geworden, dass man ihn auf einem Centstück im Galopp wenden kann. Er ist trotz schwierigen Geleichbeinbruch wieder in Balance gekommen und steht besser an den Hilfen den je.

Najano im Juli 2014 im wilden Galopp
Juli 2015 gut bemuskelt Stop aus dem Trab
2016 Training mit der Garrocha

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