Susanne Regényi, Pferdefachwirtin

 

Seit 1977 sitze ich im Sattel. Es war erst der englische und nun der Westernsattel ;-).

Ich hatte schon in meiner Jugend das Glück in sehr unterschiedlichen Reitweisen und in sehr unterschiedlichen Ländern meine Erfahrung mit Pferden machen zu dürfen. 

 

Als Kind lernte bei einem ehemaligen Kavallerie Offizier reiten. Er gab mir die sehr strenge aber gute Schule der HDV12 mit auf meinen Weg. Später prägte der örtliche Reitverein mein Leben. Ich sammelte meine erste Erfahrung in der Dressur und im Springen. 

 

Mitte der 80er Jahre trainierte ich Galopprennpferde bei einem Familientrainer. In diesem Stall war auch mein eigenes Pony, die Polly, unter gebracht. In dieser Zeit lernte ich, wie sich Hochleistungssport auf Pferde auswirkt. Mir wurde klar, dass Haltung, Futter und Training, gerade wie es damals betrieben wurde, sehr schädlich sind. 

 

Ende der 80er Jahre machte ich in Ungarn in der Bugac Puszta auf einem Gestüt für Ungarische Halbblüter ein Praktium. Ich begleitete Touristen auf Ausritten und ritt die Jungpferde des damaligen Gestütsleiters ein. Die Csikós lehrten mich ihre Horsemanship.

Da ich selber über meinen Vater ein Nachfahre der Magyarischen Reitervölker bin, entwickelte ich sehr schnell in dieser Zeit meine persönliche Herangehensweise und das "Feeling" für Pferde.

 

Schon damals beschäftigte ich mich intensiv mit den verschiedensten Ausbildungsmethoden. Ich bestritt auch Irrwege. Als ich Ende der 90er Jahre durch einen Aufenthalt in Kanada in 70 Mile House zum Westernreiten kam, wurde ich fündig. Die Arbeitspferde standen an leichten Hilfen und arbeiteten selbstständig mit. Das war meins.

 

Ich ritt meinen 5 Jahre alten, noch rohen Anglo Araber Najano an und bildete ihn zum Allround Westernpferd aus. Im Vordergrund stand für mich hier immer er als Pferd und weniger sein Gebrauchszweck. Es war mich wichtig, dass es ihm gut ging, mit dem was ich von ihm verlangte. Er hatte das Glück, dass ich schon aus vollem Erfahrungschatz schöpfte. So konnte er sich zu einem zuverlässigen Westernpferd entwickeln, welches nicht nur speziell eine Diziplien beherrscht, sondern "breit" ausgebildet ist. Aus dem nervösen schwierigen Jungpferd wurde ein Verlasspferd, welches gebisslos auf Bosal in einer natürlichen Selbsthaltung an feinen Hilfen läuft. Er liebt Trail, die Horsemanship und ist das zuverlässigste Geländepferd, welches ich kenne. 

 

Ich beschloss an der Kölner Pferdeakademie die Ausbildung zur Pferdefachwirtin zu machen, die ich im Sommer 2008 mit einer Prüfung erfolgreich abschloss. Kurze Zeit später ging ich in die Selbstständigkeit und damit komplett ins Profilager. 

1987 Anreiten Halbblut in der Bugac, Ungarn

.... Meine Qualifikation 

 

Pferdefachwirtin mit folgenden Prüfungen:

 

-> Erziehung, Ausbildung und Training von Pferden für Sport und Freizeit, in Theorie und Praxis

-> Vorführen und Exterieurbeurteilung von Pferden für Sport und Freizeit in Theorie und Praxis

-> Sattelkunde

-> FN Sachkundenachweis Pferdehaltung (Erlaubnis zur gewerblichen Pferdehaltung, Qualifikationsnachweis)

-> Fütterung von Pferden (Sportpferde, Zuchtpferde, Erhaltungsfütterung, Rationsberechnungen)

-> Pflege des Grünlandes und der Weiden (Düngung, Bodenkunde, Grasarten, Herbiszideinsatz)

-> Pferdezucht

-> Planung und Wirtschaftlichkeit von Pferdebetrieben

-> Grundkurs Hufbearbeitung in Theorie und Praxis

-> Gesundheit des Pferdes, Erste Hilfe am Pferd in Theorie und Praxis

 

FN Abzeichen:

 

-> FN Basispass

-> FN Longierabzeichen Klasse IV

-> EWU Westernreitabzeichen Kl III

-> EWU Trainerassistent

-> FN Sachkundnachweis Pferdehaltung

2008 Abschlußtprüfung Pferdefachwirt, Fach: Reiten (mit Najano)

....... Diese Menschen prägten meine Reiterei und meinen Umgang mit dem Pferd sehr nachhaltig:

 

Leusink (ehemaliger Kavallerieoffizier), Bernd Eilts (Pferdewirtschaftsmeister), Reimund (Reitlehrer), Vokeroth (Reitlehrer), Géza (1987 Gestütsleiter in Bugac Ungarn), Christina Böckle (Erfolgreiche Turnierreiterin in Horsemanship und Trail mit Arabern), George Maschalani (Europameister in der Reining), J.C. Dysli (Horseman in der Kalifornischen Reitweise)

 

Darüber hinaus besuchte ich Seminare und Unterrichtseinheiten bei: Jutta Beckman (Allround), Hubert Friedt (Allround); Kai Wienrich (Reining), Oliver Stein (Reining), Alfonso Aquilar (Horsemanship), Peter Kreinberg (Pferdeausbildung), Sandra Hilfrich Becker (Tierkommunikation) Saretzki GbR (Sattelkunde und Satteldruckmessung)

 

.....lernen ist ein stetiger Prozess, ich bilde mich regelmäßig fort....

2007 Trainer für Reining, George Maschalani auf Little Big Boss

Philosopie

Mein Leben lang beschäftigte ich mich mit Pferdeausbildung und suchte nach Methoden, mit denen die Vierbeiner gut zurecht kommen. Fündig bin ich im Kalifornia Style des Westernreitens geworden. Den Pferden wird ausreichend Zeit gegeben.  Klassiche Ausbildungsmethoden halten Pferde lange Jahre mental und körperlich fit.

Vaquero aus Kalifornien mit Maultier

Seit über 5000 Jahren gibt es nachweislich eine Reitlehre. Pferde begleiten und unterstützten den Menschen also seit einer gefühlten Ewigkeit in der Verwirklichung seiner Ziele. Ohne Pferde hätte es keine Geschichte gegeben und auch nicht die technische Entwicklung, die ein Resultat unserer Vergangenheit ist. Pferde halfen uns in Kriegen, bei der Bestellung von Feldern, beim Lastentransport, beim Hüten von Vieh usw. Viele Pferde kamen dabei ums Leben und gaben jahrtausende ihr Bestes. Zugegeben ohne den Reitsport wären sie mit Sicherheit ausgestorben. Dennoch dürfen wir bei allem was wir tun nicht vergessen, das heute keine Dringlichkeit mehr besteht und das Reiten ein Hobby für die meisten Menschen geworden ist, egal ob sie sich selbst nun als Freizeitreiter oder Turnierreiter, Englisch oder Westernreiter usw. bezeichnen.

 

Wir haben es immer mit einem Lebewesen und keinem Sportgerät zu tun, das zu erwähnen ist nicht neu, wird aber sobald es ums Reiten geht schnell vergessen, da alle Reitmethoden und Reitweisen, sprich die reiterliche Tradition und damit auch der Umgang mit dem Pferd einer Vergangenheit entspringt, die nicht immer pferdefreundlich war und sich ihrer bemächtigte.

 

Pferde mögen also sehr lange mit uns in einer Art Symbiose leben, dennoch sind sie nicht zum Reiten geschaffen. Es ist nun Zeit für uns zu lernen dem Pferd etwas zurück zu geben. Es unsere Pflicht ein Pferd dementsprechend auszubilden und zu gymnastizieren damit es seinen Einsatz über Jahre unbeschadet übersteht.

 

Pferde sind Fluchttiere, sie zeigen uns nicht gerne, wenn sie gesundheitliche Probleme haben. Es ist also wichtig Ursachenforschung zu betreiben und über das Training hinaus zu denken.

Ich suche Harmonie mit dem Pferd, egal auf welchem Ausbildungstand sich das Pferd befindet, dennoch lasse ich mich auf Probleme ein. In meiner Arbeit gibt es keine feste Vorgehensweise, diese wird immer durch das Pferd vorgegeben. Ich verfüge über sehr viele unterschiedliche Methoden des Trainings. Ich arbeite in logischen kleinen Schritten, die für das Pferd nachvollziehbar sind.

 

Mein Ziel ist es, Sie darin zu unterstützen, dass Sie zu Ihrem Pferd finden und nicht verzweifeln, auch wenn es mal nicht so gut klappt. Schwierige Phasen können tatsächlich dazugehören. Lernen ist kein linearer Prozess.

 

Ob im Reitunterricht oder im Pferdetraining, ich möchte mir für jeden von Ihnen Zeit nehmen und individuell mit Ihnen und Ihrem Pferd zusammen Ihre Trainingsziele erreichen.

Mein Standort


Jakob-Kaiser- Str. 52
51375 Leverkusen

Am einfachsten erreichen Sie mich für Fragen über mein

 

Kontaktformular.

 

oder rufen an:

 

01781834167

 

Geschäftszeiten:

Mo - Fr: 9.00 bis 19.00 Uhr

Sa: 10.00 bis 16.00 Uhr

 

Wichtig:

Im Training bin ich ofmals sehr schwr zu erreichen. Bitte sprechen sie auf Band und ich rufe zurück.

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